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Artilel erschienen im Nordkurier in der Ausgabe vom 05.01.2010 ... MEDIZIN In Teterow kooperieren niedergelassene Ärzte jetzt mit der Klinik. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen wird eine neue Anlage gemeinsam genutzt. VON SIMONE PAGENKOPF TETEROW. Der Dezember galt als Testphase. Mit Beginn dieses Jahres haben sich Ärzte in Teterow und das hiesige DRK-Krankenhaus nun ganz offiziell zusammengetan, wenn es ums Röntgen geht. Konkret heißt das: Das Krankenhaus hat eine neue digitale Röntgenanlage finanziert und auch das Röntgenbildarchiv aus dem Ärztehaus samt einer Mitarbeiterin übernommen. Die Ärzte schlossen sogenannte Nutzungverträge mit dem Krankenhaus. Die Röntgengemeinschaft Teterow, die 16 Jahre lang im Ärztehaus angesiedelt war, ist aufgelöst. "Sicher ist das gerade für ältere Patienten etwas umständlicher, von den Praxen statt über den Flur zum Röntgen erst ins Krankenhaus zu gehen. Aber durch die Zusammenarbeit vermeiden wir, dass Patienten nach Güstrow oder Demmin fahren müssen", sagt Dr. Christian Kunz. Denn aus einem macht der Facharzt für Orthopädie keinen Hehl: "Die Röntgengemeinschaft, die sicher ihren großen Vorteil hatte, war nicht nur unwirtschaftlich, wir haben richtig zugebuttert.
Irgendwann mussten wir uns entscheiden. Und der Trend der Zeit geht wieder dahin, Großtechnik auch gemeinsam zu nutzen". 1993 hatten sich Ärzte im Äztehaus zusammengetan und die Röntgengemeinschaft Teterow mit fünf Gesellschaftern gegründet. Neben Dr. Kunz, der Geschäftsführer war, gehörten die Urologie, der Internist, der Pulmologe und die HNO-Ärztin dazu. "Die Röntgenabteilung war wie eine eigene Praxis. Jeder Gesellschafter musste noch einmal die Kosten für die Gemeinschaft mittragen", macht Dr. Chirstian Kunz deutlich. Unter der Bedingung, dass eine große Anlage gemeinsam genutzt wird, habe das DRK-Krankenhaus im zurückliegenden Jahr die Investition für die moderne Röntgenanlage freigegeben. Die beiden Mitarbeiterinnen der Röntgengemeinschaft seien nahtlos in einen Job gewechselt... Artikel als PDF |