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Klinik "großartige Arbeitsstätte"
Artikel erschienen im Nordkurier in der Ausgabe vom 13./14. 03.2010 ...

AUSZEICHNUNG Bei einem Wettbewerb, bei dem die besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen ermittelt wurden, kommt das Teterower Krankenhaus auf Platz 15.

VON MONIKA PUCHTA

TETEROW. Auf ihre Arbeitsstätte lassen die Mitarbeiter des Teterower Krankenhauses nicht viel kommen. Viel Lob, verhältnismäßig wenig Kritik, so lautet zusammengefasst das Ergebnis einer Umfrage zum Arbeitsklima im Haus. Nach deren Auswertung haben die Angestellten einen Grund mehr, gern zur Arbeit zu kommen: Die Einrichtung des DRK ist jetzt offiziell ein „Great Place to Work“, also ein großartiger Platz zum Arbeiten. In der Vitrine nahe des Eingangs steht der Beweis: Der gläserne Pokal und eine Urkunde, ausgestellt vom „Great Place to Work“-Institut, ein weltweit tätiges Forschungsinstitut, das Unternehmen und soziale Einrichtungen bei der Entwicklung einer erfolgreichen Arbeitsplatzkultur unterstützt, erläutert Alexandra Schufft von der Geschäftsführung des Krankenhauses. „Wir sind stolz auf unser gutes Abschneiden in diesem Wettbewerb, in dem ja die besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen ermittelt wurden. Zumal wir zum ersten Mal daran teilgenommen haben“, freut sie sich gemeinsam mit Geschäftsführer Jan Weyer und den Mitarbeitern. Unter 64 Teilnehmern aus ganz Deutschland erreichten die Teterower Rang 15 und gehören somit zu den 25 ausgezeichneten Einrichtungen. 176 Mitarbeiter aus allen Bereichen füllten den Bogen mit 63 Fragen aus. Dabei ging es um die Organisationsstruktur, die demografische Entwicklung, Vergütung sowie Arbeitsplatzbedingungen. Teamgeist und Stimmung am Arbeitsplatz wurden ebenso abgefragt wie Glaubwürdigkeit, Respekt und faire Behandlung seitens der Führungskräfte. Punkten könne das Haus mit seiner familiären Atmosphäre, stellt Schwester Heike fest. Die Auszeichnung habe ihre Arbeitsstätte verdient. „Ich bin seit 20 Jahren hier und fühle mich sehr wohl. Auf die Meinung der Mitarbeiter wird Wert gelegt und man fühlt sich anerkannt“, sagt sie. Ihre Kollegin Iris Henke, zuständig für Finanzbuchhaltung und Controlling, schätzt vor allem, dass die Verwaltungsmitarbeiter selbstständig arbeiten können. „Uns wird nicht alles vordiktiert, das ist auch ein Zeichen für Vertrauen“, bemerkt sie. Einige Kritikpunkte gab es aber doch, so bezüglich der Bezahlung. „Da gibt es Unzufriedenheiten in der Pflege. Bei einer ähnlichen Befragung vor zwei Jahren war die Zufriedenheit in diesem Bereich größer“, weiß Alexandra Schufft. Am schlechtesten schnitt das Management übrigens bei der Frage ab, ob einzelne Mitarbeiter bevorzugt behandelt werden. Eine Auswertung mit allen Mitarbeitern folgt, verspricht Alexandra Schufft. „Uns ging es nicht darum, einen Preis zu bekommen. So eine Umfrage ist eine gute Möglichkeit für die Mitarbeiter Wünsche und Kritik anzubringen und für uns festzustellen, wo wir künftig noch was verbessern können."


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