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Krankenhaus lässt Aktenberge hinter sich

TETEROW. Das Krankenhaus Teterow setzt auf topmodern: Schmerzende Herzen kann man hier dreidimensional sehen, und der Volkskrankheit Leistenbruch wird minimalinvasiv, doch haltbar mit einem implantierten Netz beigekommen. Mehrere Millionen Euro sind in die nun abgeschlossene Sanierung des Hauses geflossen, wie der neue Ärztliche Direktor, Dr. Alexander Riad, noch betonte. Als Krankenhaus auf dem Land, in dem die Rekrutierung von Fachpersonal besonders schwer sei, setze die Einrichtung eben auf besondere Angebote.

Und dazu gehört ein Novum, das das vergleichsweise kleine Haus als landesweit erstes für sich beanspruchen kann: Nämlich komplett papierlos zu arbeiten. Aktenberge gehören hier der Vergangenheit an. Jede Untersuchung, jeder Befund in jeder Station wird in den Computer eingespeist. Der unschätzbare Vorteil dieser binnen zehn Jahren peu á peu erfolgten Umstellung bestehe darin, dass Fachärzte nun alle Befunde ganzheitlich in einem Medium gebündelt haben und gleich einsehen können – ohne lange Wege zu Fachabteilungen, ohne Anfordern und Warten auf Befunde. Für das Ultraschallbild in den Keller, für das Röntgenbild zur Rohrpost, diese aufwendigen Zeiten seien vorbei.

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veröffentlicht in: Nordkurier "Mecklenburgische Schweiz"

Krankenhaus lässt Aktenberge hinter sich